Ölwechsel Kosten – welches Öl braucht Auto und wie oft?

Ölwechsel Kosten – welches Öl und wie oft?

Ölwechsel Kosten

Jeder Autofahrer muss wissen, dass eine einwandfreie Funktion des Autos nur dann gegeben ist, wenn das Auto regelmäßig gewartet und gepflegt wird. Ein Ölwechsel ist das allerwichtigste was an einem Auto gemacht gehört und ist die Voraussetzung für seine Langlebigkeit. Sonst passiert möglicherweise ein Motorschaden und ein Abschleppdienst ist schon unterwegs. Doch wie teuer ist ein Ölwechsel genau?

*Alle Preise die Sie in diesem Beitrag finden sind keine endgültige Preise und stammen aus keiner Preisliste einzelner Werkstätte. Diese Preise sollen als eine Annäherung verstanden werden und stammen aus unserer eigenen Erfahrung.

Ölwechsel Kosten werden von Materialkosten und Arbeitskosten angetrieben. Als Material wird das Öl selbst verstanden und, nach Wunsch, Ölfilter. Arbeitskosten umfassen die Arbeitsstunden der Werkstatt. Bevor wir mit den Zahlen beginnen, befassen wir uns kurz mit den einzelnen Faktoren.

Welches Motoröl soll ich verwenden?

Unterschiedliche Motoren brauchen unterschiedliche Motoröle. Das gilt für Otto- und Dieselmotoren, aber auch für verschiedene Motorvarianten. Die Öle werden genau auf die individuellen Anforderungen der jeweiligen Hersteller abgestimmt.

  • 5w40 Öl ist zähflüssiger und hat eine stabilere Konsistenz. Diese Öl-Variante sorgt für weniger Verschleiß am Motor und hat generell eine höhere Betriebssicherheit.
  • 5W30 Motoröl ist dünnflüssiger und sorgt somit für einen geringeren Widerstand im Motor. Das spart Kraftstoff.

Um sicherzugehen, schauen Sie in Ihrem Autohandbuch nach, welches Öl für Ihr Auto empfohlen wird. Sie können auch diesen Beitrag durchlesen um sich mit diesem Thema kennenzulernen.

Unser Tipp: Kaufen Sie Ihr Motoröl online oder in einem Laden, nicht direkt in der Werkstatt. Damit kommen Sie viel billiger aus.

Welche Marke soll ich verwenden?

Ölwechsel Kosten werden von diesem Faktor am stärksten beeinflusst .

Hier kann man seine eigene Entscheidung treffen. Man kann zwischen z.B. Castrol wählen, wo 5l ungefähr 40 Euro kosten und No-Name Billigmarke wo man 5l um 12-15 Euro bekommt. Zusätzlich, kann man sich für eine Longlife Variante entscheiden. Longlife-Öl besteht aus hochwertigen Grundölen und besonderen Additiven die nur bei Autos mit langem Ölwechselintervall vorgesehen sind. Ob billig oder teuer, es ist Ihre Entscheidung.

Unser Tipp: Wenn Sie das Auto täglich benutzen und das Öl z.B. jede 3 Monate wechseln, bleiben Sie eher bei der billigeren Variante und verkürzen Sie das Ölwechsel-Interval auf 2 Monate. Andererseits, verwenden Sie teuereres Öl.

Ölmenge?

Je nach Motor wird mehr oder weniger Öl benötigt. Die meisten Autos brauchen zwischen 3-6 Liter Öl.

Ölfilter?

Ein Ölfilter reinigt das Motoröl von Metallpartikeln, Staub und Rückständen des Verbrennungsvorganges. Ölfilter muss nicht zwingend beim Ölwechsel gewechselt werden, aber es ist stark empfohlen und wird regelmäßig dazu gemacht. Es ist der Faktor der die Ölwechsel Kosten am wenigsten beeinflusst. Ölfilter kostet in der Regel zwischen 5 – 15 Euro.

Werkstatt?

Der größte Einfluss auf Ölwechsel Kosten hat die Werkstatt, bzw. der Stundensatz der Mechaniker. In der Regel wird Ölwechsel pauschal berechnet wo man z.B. in einer billigeren Werkstatt im Vorort einen Ölwechsel 25-40e zahlt. Wer aber direkt zu einem Fachwerkstatt fährt muss wahrscheinlich mit höheren Kosten rechnen.

Zusammenfassung:

Hier ein Beispiel eines teueren Ölwechsels und eines billigen Ölwechsels.

ÖlmarkeMengeFilterWerkstattSumme
Castrol 5W406LJAFachwerkstatt
EUR 50EUR 15EUR 50EUR 115

ÖlmarkeMengeFilterWerkstattSumme
No-Name 5W40
Beim Baumarkt gefunden
6LJAKFZ Werkstatt im Vorort oder Nachbarschaft
EUR 15EUR 15EUR 30EUR 60

 

 

Fazit:

Ölwechsel Kosten variieren sehr stark. voneinander und hängen von vielen Faktoren ab.

 

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Sprit sparen – 7 Tipps für effizientes Fahren

Sprit sparen -wie geht das?

 

Sprit sparen

Viele Beweggründe können einen dazu bringen, über effizientes Fahren nachzudenken. Entweder sind es reine finanzielle Gründe, wo man an Spritausgaben sparen will oder man will umweltfreundlicher fahren und CO2 Ausstoß vermindern. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen 7 Tipps wie Sie dieses Vorhaben verwirklichen können.

  1. Sofort losfahren

Wie viel Mal haben Sie von älteren und erfahrenen Fahrern gehört, dass man nach dem Start ein paar Minuten abwarten soll, dass der Motor warm wird bevor man losfährt? Das Warmlaufen ist bei Modellen seit den 80er Jahren nicht mehr nötig und reine Spritverschwendung. Stattdessen, soll man das Auto Warmfahren indem man in den ersten 5-10 Minuten der Fahrt langsam, auf niedrigeren Drehzahlen fährt.

2. Gewicht des Autos

Haben Sie im Auto oder Gepäckraum unnötige Sachen wie alte Reifen die gelagert werden sollen oder vielleicht einen Dachgepäckträger den man zurzeit nicht mehr braucht aber man ist zu faul ihn zu demontieren? Jedes unnötige Gewicht sollte vermieden werden um Sprit Sparen zu ermöglichen. Man muss beachten, dass die Autohersteller sich viele Mühe geben eine entsprechende Aerodynamik zu schaffen um dem Kunden ein möglichst effizientes Fahren zu ermöglichen. Wenn Sie z.B. ein Fahrrad am Dach haben oder einen unbeladen Skihalter, erhöht sich der Verbrauch eines Mittelklassewagens um etwa einen Liter.

3. Schnell hochschalten

Der eigene Fahrstil kann auch dazu beitragen den Sprit zu sparen. Hohe sowie niedrige Drehzahlen sollten auf jeden Fall vermieden werden wenn man effizient fahren will. In einem Ortsgebiet kann man bei sehr vielen Fahrzeugen in 4. Gang schalten und fahren, statt dass man in 3. Gang bleibt. Dadurch senkt der Spritverbrauch und die Lärmbelästigung wird vermindert.

Tipp: Stellen Sie den Bordcomputer auf ”Aktueller Verbrauch” und vergleichen Sie wie viel ihr Auto in beiden Gängen, bei derselben Geschwindigkeit verbraucht!

 

4. Auto auskuppeln und rollen lassen

Diesen Tipp sollte man nur dann verwenden wenn kein dichtes Verkehr herrscht (in der Nacht) damit man die Flüssigkeit des Verkehrs durch zu langes und langsames Rollen nicht behindert. Auf Freilandstraßen kann man bis zu 500 m vor dem Ortsgebiet bereits den Fuß vom “Gas” geben, um die im Ortsgebiet erlaubte Höchstgeschwindigkeit ohne unnötiges Bremsen zu erreichen.

 

5. Reifendruck

Wer Sprit sparen will muss den Reifendruck öfters kontrollieren. Zu geringer Reifendruck führt zu erhöhtem Spritverbrauch. Im Schnitt sagt man, dass je 0,1 Bar, die der Luftdruck unter der Herstellerangabe liegt, der Spritverbrauch um gut ein Prozent steigt.

6. Technischer Zustand des Autos

Um Sprit zu sparen muss das Auto selbst in einem einwandfreien Zustand sein. Verschmutzte Luftfilter, alte Zündkerzen oder verschlissene Einspritzdüsen führen zu einem höheren Verbrauch und erhöhen das Risiko eines größeren Schadens.

7. Motor und Klima ausschalten

Wenn Sie bei einer Ampel stehen bleiben und Sie wissen, dass diese lang hält, schalten Sie lieber den Motor aus. Klimaanlage kann den Spritverbrauch um zwischen 0,4 – 3L je 100km erhöhen. Bei geringem Tempo empfiehlt sich die Fenster aufzumachen und frische Luft zu genießen (außer bei extrem hohen Temperaturen). Auf der Autobahn ist dieses Vorgehen aber kontraproduktiv, da sich durch offene Fenster die Luftwiderstand erhöht. Klimaanlage ist ein großer Diskussionspunkt für Sprit Sparen und hat auch große Auswirkungen auf die Umwelt. Wer sich darüber mehr schlau machen will empfehlen wir diesen Beitrag.

 

Extras:

Billiger Tanken

Man soll nicht vergessen, dass sich beim Tanken auch was zum sparen gibt! Dazu kann man eine von vielen ” Sprit sparen apps” verwenden wie z.B. Sprit Club, wo man billige Tankstellen in der Nähe finden kann.

Umweltfreundlich

Wer Umweltfreundlich denkt, kann auch App wie car2go verwenden um ein Auto mit anderen zu teilen, statt es nur für sich zu haben. Damit verringert man nachhaltig die Anzahl der Autos in der Stadt.

 

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Reifenwechsel selber machen – Anleitung

Reifenwechsel selber machen – Anleitung
 Reifenwechsel selber machen
Reifenwechsel selber machen
Viele Menschen möchten den Reifenwechsel selber machen, anstatt ihn in einer Autowerkstatt von einem Mechaniker durchführen lassen, um Kosten zu sparen, welche in der Regel jährlich im Frühjahr oder im Herbst anfallen. Das ist auch gut machbar, wenn man die erforderlichen Schritte dazu einhält, die nachfolgend auszuführen sind.

1. Für den Austausch der Reifen sollte folgendes Werkzeug griffbereit liegen:

  • Radkreuz oder ein Drehmomentschlüssel,
  • Lappen,
  • Kupferpaste,
  • Wagenheber
  • Drahtbürste

2. Wurden die Reifen nicht neu gekauft, sondern einige Zeit gelagert, empfiehlt es sich den Fülldruck zu überprüfen, da sie an Druck verlieren können. Der Reifenfülldruck lässt sich an einer Tankstelle feststellen. Denn ist dieser zu niedrig, müssen die Reifen nach den Angaben des Herstellers aufgepumpt werden, ehe sie wieder einsetzbar sind.

3. Bevor man den Reifenwechsel selber machen kann, muss das Auto auf einen festen und ebenen Untergrund geparkt werden. Das kann beispielsweise die Straße vor der Wohnung oder die Garageneinfahrt  sein. Damit wird sichergestellt, dass das Anheben durch den Wagenheber mühelos funktioniert. Dabei sollte das Fahrzeug gegen das Wegrollen gesichert werden, was mit dem Einlegen des ersten Ganges und dem Anziehen der Handbremse erfolgt. Für eine zusätzliche Wegrollsicherung sorgt der Einsatz von Unterlegkeilen.

4. Wenn Radkappen vorhanden sind, empfiehlt es sich diese als Erstes abzuziehen. Diese wurden einfach nur beim Reifen festgeklemmt. Danach ist die freiliegende Felge mit den Radmuttern erkennbar.

5. Nun kann man bei einem beliebigen Reifen mit dem Wechsel beginnen. Bei dem ersten Rad werden die Muttern mit dem Drehmomentschlüssel oder dem Radkreuz erst mal gelockert und nicht gleich ganz abgeschraubt. Dasselbe ist dann bei den anderen drei Reifen durchzuführen. Denn da man das Fahrzeug noch nicht angehoben hat, kann sich beim Lockern der Muttern das Rad nicht drehen. Dadurch schont man die Radnarbe.

6. Danach ist an der Karosserie die Stelle zu suchen, bei der man am besten den Wagenheber ansetzt. Häufig ist diese durch ein eingeprägtes Dreieck oder vergleichbares Symbol unterhalb der Karosserie gekennzeichnet. Wer die Stelle nicht findet, kann auch notfalls das Fahrzeughandbuch zur Hilfe nehmen.

7. Als Nächstes muss dann der Wagenheber angesetzt werden. Wichtig ist zu beachten, dass man die Kabel und Schläuche, welche sich möglicherweise unterhalb vom Fahrzeug befinden, nicht einklemmt. Der Wagenheber sollte erst mal so hoch gekurbelt werden, dass er den Pkw berührt und den ersten Druck ausübt. Dann ist noch mal zu überprüfen, ob der Wagenheber richtig steht und am Auto ansitzt. Denn wenn er schief sitzt oder das Fahrzeug an einer sensiblen Stelle anhebt, ist es möglich, dass beim Reifenwechsel der Wagenheber oder das Auto wegrutscht, was schwerwiegende Folgen haben kann. Daher ist eventuell die Position des Wagenhebers zu korrigieren. Wenn nun so weit alles passt, wird das Fahrzeug mit dem Wagenheber einfach so hoch gekurbelt, dass der Reifen, der zu wechseln ist, nicht mehr den Untergrund berührt. Hier genügen schon einige Millimeter.

8. Die schon gelockerten Muttern bei den Rädern können nun nacheinander vollständig entfernt werden. Weiterhin wird der Reifen nach vorn von der Narbe heruntergehoben. Ehe man das neue Rad aufsetzt, empfiehlt es sich die Gewinde der Mutter und die Radnarbe mit der Drahtbürste zu reinigen. Damit ist es möglich, Rost und Verschmutzungen wirkungsvoll zu beseitigen. Es ist noch wichtig zu beachten, dass manche Reifen laufrichtungsbezogen sind. Das sieht man an der Beschriftung am jeweiligen Rad. Hier sind die Reifen so anzubringen, dass die Laufrichtung zur Fahrtrichtung zeigt.

9. Damit das neue Rad an seiner Stelle befestigt wird, ist die Mutter wieder einzudrehen. Diese sollte man noch nicht ganz anziehen. Trotzdem ist es entscheidend, dass die Mutter festsitzt.

10. Daraufhin wird das Auto durch den Wagenheber wieder abgesenkt. Dann ist es möglich, die Mutter des ausgetauschten Reifens vollständig festzudrehen. Hierzu nimmt man am besten einen Drehmomentschlüssel.

11. Die eventuell vorhandenen Radkappen können auf die neuen Reifen platziert werden. Dabei ist auf den Füllstutzen im Reifen zu achten. Man sollte diesen nicht knicken. Häufig hat der Füllstützen in einer Radkappe eine Ausfräsung, sodass diese lediglich eine korrekte Position hat.

12. Es ist nun ein Reifen ausgetauscht. Der Vorgang kann nun bei den weiteren Rädern wiederholt werden.

13. Ehe die abgenommenen Reifen zwischengelagert werden, empfiehlt es sich, die kleinen Steinchen, welche im Profil festsitzen können, zu beseitigen. Zur Entfernung der Steinchen ist es sinnvoll einen kleinen Schraubenzieher vorsichtig zu verwenden. Zudem sollten die Räder auf mögliche Schäden überprüft werden.

Wenn der Reifenwechsel nicht mehr möglich ist, entweder weil Sie zu spät daran waren oder einer der Reifen platt ist, können Sie immer Abschleppdienst anrufen der Ihr Auto zur nächsten Werkstatt bringt.

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Auto abgeschleppt in Wien? – Die häufigsten Fragen und Fallen

Auto abgeschleppt in Wien? – Die häufigsten Fragen und Fallen

Auto abgeschleppt in Wien

 

Auto abgeschleppt in Wien? Manchmal passiert es einfach: Man kommt zu seinem Parkplatz zurück, aber das eigene Auto steht plötzlich nicht mehr da wo es ursprünglich abgestellt wurde.

1. Wo ist mein Auto?

Wenn Ihr Auto abgeschleppt wurde, ist es in Bezirk gelandet, nämlich auf den Abschleppplatz Simmering. Hier werden Autos aller Falschparker abgestellt.

Adresse:

Abstellplatz der MA 48 (11. Bezirk, Jedletzbergerstraße 1, Tel.: +43 1 760 43)

2. Was kostet die Abschleppung?

Die Abschleppung kostet 264 Euro.  Zusätzlich kommen dazu die Verwahrlosten von 10 Euro pro Tag. Eine komplette Übersicht aller Kosten finden sie hier.

3. Fristen:

Wenn Ihr Auto ohne Kennzeichen abgeschleppt wurde beträgt die Abholfrist 2 Monate. Nach dieser Frist gehen Autos ohne Kennzeichen in das Eigentum der Gemeinde Wien über. Sonst, wenn das Auto mit Kennzeichen abgeschleppt wurde, beträgt die Abholfrist 6 Monate.

4. Öffnungszeiten:
  • Fahrzeuge mit Kennzeichen, FalschparkerInnen: Montag bis Sonntag von 0.00 bis 24.00 Uhr
  • Fahrzeuge ohne Kennzeichen: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr und Donnerstag von 8.00 bis 17.00 Uhr

        Abstellplatz der MA 48 (11. Bezirk, Jedletzbergerstraße 1, Tel.: +43 1 760 43)

 

Wo wird regelmäßig abgeschleppt?

  1. Bushaltestellen

Das kurze Halten (ein- oder aussteigen) ist in einer Bushaltestelle erlaubt. Auch das Parken außerhalb der Betriebszeiten ist grundsätzlich erlaubt. Wird hier aber während der Betriebszeiten geparkt, macht man sich strafbar und riskiert zusätzlich die Abschleppung des Autos.

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Motorschaden Ursachen – was führt zu Motorschaden?

Motorschaden Ursachen

motorschaden Ursachen

Schäden und Defekte am Auto können sehr häufig auftreten, besonders wenn das Auto oft benutzt wird. Während geringe Schäden am Auto in der Regel keinen großen Aufwand, sowohl für die Werkstatt als auch für den Besitzer, darstellen, sind Motorschaden viel komplexer, teuerer und dauern länger bis der ursprüngliche Zustand hergestellt wird. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen welche Ursachen für Motorschaden möglich sind.

 

Defekte Einspritzpumpe 

Eine Einspritzpumpe hat die Aufgabe den Verbrennungsmotor mit der benötigten Menge des Kraftstoffs zu versorgen um die Fahrt zu ermöglichen. Neben der Einspritzung des Kraftstoffs muss sie den Motor mit der bestimmten Menge Druck versorgen um einen reibungslosen Lauf des Motors zu gewährleisten. Fällt diese aus, kann das zu verschiedenen Folgen führen. Daran können sie eine defekte Einspritzpumpe erkennen:

  • Warnleuchte im Auto
  • Plötzliche, nachlassende Motorleistung
  • unruhiger Lauf des Motors und deutliches Ruckeln des Autos während der Fahrt

Wenn Ihr Auto ein Kriterium ausfüllt, besuchen Sie sofort eine Werkstatt.

Defekter Zylinderkopf

Der Zylinderkopf ist ein wesentlicher Bestandteil des Verbrennungsmotors. Er schließt von oben den unteren Teil des Motors, auch Motorblock genannt. Der Zylinderkopf besteht aus Ein- und Auslasskanäle die für die Schmierung und Kühlung des Motors verantwortlich sind. Ein Zylinderkopf kann verschiedene Ursachen haben:

  • Hohe Belastung, die sich auf Zylinderkopf auswirkt
  • Mangelnde oder falsche Wartung des Fahrzeugs
  • Fehlender Frostschutz um Kühlmittelkreislauf
  • Ölverschleiß, der mit dem ansteigendem Alter des Motors auftreten kann oder auch Minderwertige Qualität des verwendeten Öls.

Gerissener Zahnriemen

Eine weitere Ursache für Motorschaden, die sehr häufig auftritt, ist ein Riss des Zahnriemens. Da sich der Zahnriemenriss als mögliche Ursache für einen Schaden an Motor und Getriebe nicht wirklich ankündigt ist es durchaus ratsam, wenn man in bestimmten Abständen vorsorgt und dieses Verschleißteil vorsorglich austauschen lässt. Ein gerissener Zahnriemen führt dazu, dass sich die Nockenwelle nicht mehr dreht, wobei mindestens ein Ventil noch geöffnet bleibt, während sich die Kurvenwelle weiterdreht. Dadurch stoßen die Kolben mit dem Ventil zusammen und der Schaden ist unvermeidlich. Da dieser Schaden nicht vorhersehbar ist, kann es durchaus sein, dass der Schaden mitten auf der Straße oder Autobahn passiert. In dem Fall sollten Sie das Auto bis zur nächsten Ausfahrt bringen oder in der Pannenstreife stehen bleiben, Abschleppdienst anrufen, den Pannenort sichern und auf Hilfe abwarten.

Wie Sie zu einem Riss des Zahnriemens beitragen und seine Lebensdauer verkürzen:

  • Nichteinhaltung der Serviceintervalle was zu einer Ermüdung des Materials führt
  • Häufige Kaltstarts
  • Zahnriemenriss durch eingezogene Fremdkörper

Defekte Motorsteuerung

Die modernen Motoren werden von der Computertechnik gesteuert, die eine  Regulierung  und Überwachung der Motorfunktionen gewährleistet. Eine weitere Aufgabe der Motorsteuerung ist die Erleichterung der Diagnosenstellung.  Bei einem Ausfall der Motorsteuerung muss man unbedingt eine Werkstatt besuchen weil es durchaus sein kann, dass manche Funktionen des Motors direkt durch Motorsteuerung eingeschränkt werden und, dass das Fahrzeug im Notprogramm läuft.

Wenn eine der Motorschaden Ursachen auf Sie zutrifft, zögern Sie nicht und besuchen sie sofort eine Werkstatt um die weiteren Schäden zu vermeiden. Auf HEROLD.at finden Sie jede Menge KFZ Werkstätte die Ihnen helfen können.

 

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Auto abschleppen – Wie schleppt man ein Auto ab?

Autopanne Warndreieck

Auto Abschleppen – Motorschaden, Getriebeschaden oder Sonstiges und Sie befinden sich mitten auf der Autobahn? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen wie Sie Ihr Auto sicher abschleppen können und erläutern die gesetzliche Vorschriften die dabei gelten.

 

Manchmal passiert es einfach – der Kühler platzt, Lichtmaschine erzeugt keinen Strom oder ein Reifen ist platt. In solchen Situationen ist der einfachste Weg einen Abschleppdienst anzurufen und auf Hilfe abzuwarten. Wenn Sie sich aber mitten auf der Autobahn, in einem Pannenstreifen befinden und die nächste Tankstelle/der nächste Ausfahrt nicht weit entfernt ist, wäre es ratsam das Auto selbst von der Autobahn zu entfernen und auf den Abschleppdienst auf einem sicheren Ort abzuwarten.

 

  1. Voraussetzungen und gesetzliche Vorschriften
  2. Absicherung des Pannenortes
  3. das Abschleppen – How To 

Voraussetzungen und gesetzliche Vorschriften

Bevor Sie mit dem Abschleppen des Autos beginnen, müssen Sie zuerst feststellen ob alle Voraussetzungen für ein sicheres Auto-Abschleppen vorliegen:

  1. Die Lenkvorrichtung des Autos muss funktionieren – eine Beeinträchtigung wie z.B. Verlust der Servolenkung ist generell kein Problem fürs Auto Abschleppen weil das Auto lenkbar ist.
  2. Bremsanlage muss funktionieren, Reifen müssen ausreichend Luft haben.
  3. Das abzuschleppende Auto muss von einer Person gelenkt werden
  4. Die Verbindung zwischen den Autos darf nicht länger als 8 Meter sein, egal ob ein Seil oder Stange fürs Abschleppen verwendet wird. Zusätzlich sollte der Seil/die Stange mit einer Lappe in der Mitte gekennzeichnet werden.
  5. Das Auto darf nur bis zur nächsten Tankstelle oder bis zum nächsten Ausfahrt abgeschleppt werden.
der Seil sollte beim Abschleppen wie auf dem Bild gekennzeichnet sein

Absicherung des Pannenortes

Das allererste was Sie bei einer Panne tun müssen ist den Pannenort und sich selbst abzusichern, während Sie auf Abschleppdienst oder auf Zugfahrzeug warten. Folgende Schritte sollten Sie unbedingt befolgen:

  1. Warnblinker einschalten damit das Auto gut sichtbar ist
  2. Warnweste anziehen damit Sie sichtbar sind – besonders in der Nacht!
  3. Stellen Sie das Warndreieck auf – ein Abstand zwischen Pannendreieck und Fahrzeug sollte 200-400m betragen. Je weiter sich das Pannendreieck vom Fahrzeug befindet, desto früher werden die Verkehrsteilnehmer auf eine Panne/Abschleppen aufmerksam gemacht.
  4. Entfernen Sie sich von dem Auto während Sie Abschleppdienst/Zugfahrzeug organisieren.

Das Auto Abschleppen – How To 

Nach der Absicherung des Pannenortes beginnen wir mit dem Abschleppen des Autos:

  1. Abschleppöse in Gepäckraum finden und Sie an der Stoßstange befestigen – Fast alle Autos verfügen über eine Abschleppöse die sich normalerweise im Gepäckraum befindet. Wenn Sie aber ein älteres Fahrzeug abschleppen müssen kann es durchaus sein, dass die Abschleppöse schon in der Stoßstange befestigt ist.
Abschleppöse – neuere Fahrzeuge, im Gepäckraum zu finden.

 

2. Den Seil an die Öse des abzuschleppenden Autos befestigen und an den Anhänger/Öse des Zugfahrzeugs befestigen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, statt einen Abschleppseil die Abschleppstange zu verwenden, bitte wählen Sie diese Option. Eine Abschleppstange ist viel sicherer, da sie eine starre Verbindung darstellt und beim Bremsen des Zugfahrzeugs wird die Bremsung automatisch auf das abgeschleppte Auto übertragen. Bei einem Seil besteht die Gefahr des Zusammenstoßes der zwei Fahrzeugen bei einem plötzlichen Bremsvorgang des Zugfahrzeugs.

auto abschleppen
Abschleppstange

3. Ins abzuschleppende Fahrzeug einsteigen. Blinker weiter leuchten lassen, damit alle Verkehrsteilnehmer wissen, dass ein Abschleppvorgang stattfindet. Beim Abschleppen muss das Auto im Leergang stehen und Kontakt muss gegeben sein damit die Lenkradsperre aufgelöst werden kann. Wenn der Motor des Fahrzeugs völlig in Ordnung ist, lassen Sie ihn laufen damit Sie sich durch die Servolenkung beim Abschleppen leichter tun.

4. Mit dem Abschleppen beginnen – die Fahrt darf maximal, wie erwähnt, bis zur nächsten Tankstelle oder Ausfahrt dauern. Fahren Sie maximal 40 km/h und achten Sie dabei, dass das Zugfahrzeug nicht unerwartet bremst damit sie den möglichen Aufprall vermeiden.

 

Tipp:
  • Handy – am besten wäre es wenn Sie während des Auto-Abschleppens laufen im Kontakt mit dem anderen Fahrer bleiben, wenn möglich über das Handy. Somit können Sie etwaigen Richtungsänderungen, Gefahren etc. miteinander unmittelbar besprechen.

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Autotransport Kosten in Österreich

Abschleppdienst Wien

 

Autotransport Kosten in Österreich und EU unterliegen keiner fixen Preisliste. Vielmehr, können die Preise sehr stark variieren und voneinander abweichen je nachdem welches Auto transportiert wird, welche Distanz überbrückt werden muss und in welchem Zustand sich das Auto befindet. Allerdings, gibt es ein Grundgerüst welches für eine mögliche Preisermittlung verwendet werden kann:

PreiskategorieKMPreis pro KM
Stadtfahrten 1-50Fixpreis (€100 - €300)
A50-200€1 - €2
B200-800€0,8 - €1,5
C800+nach Anfrage

Diese Preisliste sollte man als eine mögliche Annäherung verwenden, da auch diese Preise von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden können. Wir nennen Ihnen ein paar mögliche:

  1. Zustand des Autos

Ist das Auto fahrbereit oder nicht? Kann das Auto rollen oder sind die Räder/Achsen beschädigt? Befindet sich das Auto im freien oder ist es in einer Garage stecken geblieben?

Wenn Sie einen kleinen VW Polo oder Ford Fiesta haben, der völlig fahrbereit ist nur z.B. kein gültiges Pickerl hat, dann wird die Fahrt bis zur nächsten Werkstatt im unteren segment liegen (z.B. innerhalb der Stadt Wien – 100 Euro)

Wenn Sie aber ein größeres Auto wie z.B. VW Touran haben, der nicht fahrbereit ist, einen Motorschaden hat, dann wird der Preis etwas höher sein, weil die Autotransport Firmen mehr Zeit für die Aufladung brauchen und zusätzliche Ausrüstung verwenden müssen wie z.B. eine Seilwinde oder Kran.

Bei Autotransport und Abschleppdienst Stefan bekommen Sie alle Fahrten innerhalb Wien um einen fixen Preis von 99 Euro, ganz egal ob das Auto fahrbereit ist oder nicht! Hier geht’s zur Kontaktseite.

Autotransport Kosten in Österreich variieren stark je nachdem in welchem Zustand sich das Auto befindet.
Autotransport Kosten in Österreich variieren stark je nachdem in welchem Zustand sich das Auto befindet.

2.  Gewicht des Autos

Vielleicht der größte Faktor der die Autotransport Kosten in Österreich beeinflussen kann ist das Leergewicht des zu transportierenden Autos. Wenn die Autotransport Firma nur über LKW’s verfügt, die bis zu maximal 3.5 Tonnen Gewicht tragen können, dann wird Ihr Autotransport billiger auskommen, wenn ein Auto transportiert werden muss, welches in dieser Gewichtskategorie fällt.

Wenn Sie z.B. ein mittleres Auto haben (Ford Mondeo) der 1.5 Tonnen schwer ist, dann kann der Firmen – LKW (der ungefähr 2 Tonnen wiegt) Ihr Auto ohne Probleme aufladen, denn der Gesamtgewicht des LKW’s und Autos 3.5 Tonnen nicht übersteigt. Somit wird Ihr Autotransport im eher günstigeren Bereich fallen.

Wenn Sie, aber, ein Mercedes Sprinter haben, der alleine 2.2 Tonnen wiegt, dann muss die Autotransport Firma an den LKW einen zusätzlichen Anhänger anhängen, der mehr Gewicht als der LKW tragen kann. Natürlich wird der Preis dadurch steigen, weil man zusätzliche Ausrüstung verwenden muss und höhere Spritkosten berechnen muss.

Den Zustand des Autos darf man hier auch nicht vergessen – wenn ein Mercedes Sprinter einen totalen Motorschaden hat muss man zusätzlich zu den Anhänger und höheren Spritkosten, Verwendung der Seilwinde und höheren Zeitaufwand dazurechnen.

Autotransport Kosten eines LKW'S/Kombis sind höher als transport eines PKW'S.
Autotransport Kosten eines LKW’S/Kombis sind höher als transport eines PKW’S.

3. Lagerung

Wenn Sie zusätzliche Leistung wie eine Lagerung brauchen, kann der Preis auch dadurch steigen. Manche Firmen bieten eine kostenlose Lagerung des Autos ab einem bestimmten Gesamtpreis.

4. Sonstige Faktoren

Wenn Sie sich z.B nach einem Autounfall mitten auf der Autobahn befinden und das Auto von der Autobahn entfernt werden muss, dann sind für solche Angelegenheiten vielmehr größere bzw. staatliche Firmen verantwortlich wie z.B ÖAMTC

Fazit:

Autotransport Kosten in Österreich hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Deshalb ist ein Kontakt mit der Autotransport Firma notwendig um einen Kostenvoranschlag zu bekommen.

 

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